h.bachmannDazu muss ich ein wenig ausholen.
Gestatten Sie mir bitte zunächst, mich vorzustellen:

Mein Name ist Hartmut Bachmann,
ich wurde geboren am 8. Juli 1924.
Meine Mutter war eine geborene
von Eberstein aus Genshagen bei Berlin.

Kindheit und Jugend

Meine Eltern zankten sich diverse Male und als Endergebnis ließen sie sich scheiden. Damals war ich noch sehr klein. Da ich bei meiner Mutter – genau genommen bei ihren Eltern – aufwuchs, habe ich seitdem ein gestörtes Verhältnis zu Vätern. Inklusive Vater Staat.

Ich wuchs also bei meinen Großeltern auf deren Gut südlich von Berlin auf. Mein Großvater wurde mein Leittier. Mit 10 musste ich, sehr zu meinem Ärger, ins Internat.

Mit 11, in den Sommerferien (1935), durfte ich kennen lernen, was man als Vater alles ungestraft machen kann.

schloss_ebersteinVater Staat schickte Arbeiter in den schönen Wald meines Opas und begann seine (Opas) Bäume umzusäbeln. Als Opa dort erschien, wurde ihm befohlen umzudrehen und keine Fragen zu stellen. Opa hatte Rechtsanwälte in Berlin. Diese wurden mobilisiert. Sie fanden heraus, dass dort, wo Opas schöner Wald war, eine Flugzeugmotorenfabrik vom Vater Staat gebaut werden sollte. Nach Enteignung wurde entschädigt. Na ja, was Vater Staat eben so als Entschädigung bezeichnet. Opa wollte nicht verkaufen. Er wollte seinen schönen Wald behalten. Aber die anderen waren mächtiger. So lernte ich früh, was Macht bedeutet und wozu man sie gebrauchen kann.

Nach diesem Erfolg mit der Enteignung fingen die Abgesandten des Staates an, Opa zu piesacken und ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er (Anfang 1936) immer noch nicht Parteimitglied sei. Beiläufig wurde erwähnt, dass sein Haus (unser Haus), sein Schloss, sein Besitz, nur 20 km vom Zentrum der „Reichshauptstadt“ entfernt läge. Ein schönes Gästehaus für Vater Staat, unmittelbar vor dessen Haustür würde dem Staat als Eigentum sehr gefallen. Meinten die Bonzen des Staates.

Daraufhin trat Opa 1936 in die Partei ein. Was hätte er machen sollen? Dieses nutzte aber nicht sehr lange. Denn heute ist es, Opas Eigentum und mein Geburtshaus, doch seit langem ein Gästehaus für Vater Staat. Der Kanzler des Rechtsstaates Bundesrepublik Deutschland, Helmuth Kohl, vollendete die Enteignung (dieses Mal aber entschädigungslos).

Krieg

Ab 1. September 1939 machte Vater Staat Krieg. Ab Mitte 1942 musste ich mitmachen. Von da an wurde häufig auf mich geschossen. Ich musste auch schießen. Hin und wieder wurde ich getroffen. Das tat weh.

Am 3. Mai 1945, um 11:47 Uhr berührten die breiten Tatzen meiner FW 190 D9 den Boden des Feldflugplatzes in Flensburg-Weiche. Von 11 gestarteten Flugzeugen kamen 2 zurück. Der Chef empfing uns mit der Nachricht, dass der Krieg aus, der Führer (Adolf Hitler) in Berlin gefallen sei. Kutti und ich, wir hatten überlebt. Wir umarmten uns und schworen, dass wir ein neues Deutschland, ein freies Land, mit aufbauen wollten.

Nachkriegszeit

Das neue Land gedieh. Ein weiser Mann, der damals das Sagen hatte, befahl: „Soviel wirtschaftliche Freiheit wie möglich; soviel Staat wie nötig!“ Das funktionierte, solange Vater Staat führende Beamte engagieren konnte, denen das Wohl des Staates am Herzen lag, so wie sie es geschworen hatten. Männer wie Adenauer, Heuss, Erhard, Carlo Schmidt, Schumacher, Erler usw. führten ein zerstörtes, geschundenes Land von der Armut in den Wohlstand.

Dann kam das, was kommen musste, da der Mensch schnell vergisst und auch schnell gelangweilt ist. In solchen Fällen dominiert seine Neugierde. Es starteten Experimente.  Man drehte das Gesetz des klugen dicken Zigarrenrauchers, der auch Bundeskanzler wurde, um und kreierte die Novelle: „Soviel wirtschaftliche Freiheit wie nötig, soviel Staat wie möglich.“ Dies ist der heutige Zustand. Als Ergebnis konvertierte das Land bereits vor Jahren in eine Parteien- und Beamtendiktatur.
Entsprechend dieser Diktatur stehen Vater Staat nur noch mangelhaft geeignete leitende Beamte zur Verfügung, denn diese werden nunmehr von den Parteien nominiert. Für die Parteien ist Parteitreue entscheidend. Wissen und Können ist sekundär.

1980er Jahre

Fünfunddreißig (35) Jahre später. Nach Kriegsende:
Alle Träume, Schwüre und Anstrengungen vieler junger Menschen, die noch einmal davon gekommen waren, und die in Hoffnung auf Freiheit und ein noch unbekanntes liberales Leben die Pein der Gefangenschaft überstanden hatten, versandeten von Jahr zu Jahr mehr. Die permanent zu beobachtende laufende Überwachung und Bevormundung des so genannten freien Unternehmertums durch den Staat war in vollem Gange, wie sich überhaupt der gesamte deutsche Gesetzesapparat unaufhörlich und anscheinend unkontrollierbar ausdehnte und Parteien- und Beamtendiktatur in der Lage waren, den Menschen im Lande mit jedem neuen Gesetz einen weiteren Teil ihrer Freiheit zu entziehen. Stückchen für Stückchen.
Ich hatte intensive geschäftliche, wie auch verwandtschaftliche Beziehungen in die USA. Schon lange war die Frage in meinem Inneren virulent: Was tust du dir hier an? Warum gehst du nicht in die Staaten, wo du viel freier arbeiten und deine Begabungen in Richtungen entwickeln kannst, wie du es einst erträumtest?

So verkaufte ich meine unternehmerischen Beteiligungen in Deutschland, suchte mir am Golf von Mexiko, auf Longboat Key, ein passables Grundstück mit kleinem Haus und Bootsverbindung zur Sarasota Bay und zum Golf, und kehrte dorthin zurück, wo ich her kam: Zur Natur. Aufs Land. Ich wurde Bauer.

Die Arbeit wurde von ca. 20.000 Orangenbäumen geliefert, die zu einer etwas vernachlässigten Plantage in Hardey County gehörten. Mein unruhiges Erbteil gab aber keine Ruhe und immer nur Orangen hätscheln und pflegen und Club-Leben waren auf Dauer zu wenig.

Amerikanische Industrie

So suchte ich parallel mehr Kontakt zu technischer Entwicklung und Industrie. Ich fand eine entsprechende Beschäftigung und landete dadurch für Jahre in der Air Condition Industry.

Als Managing Director und CEO eines mit der Produktion von Klimageräten beschäftigten Betriebes sorgte ich dafür, dass unser finanziell interessantestes Hauptprodukt, das ECP (environmental control package), innerhalb des US Energy Savings Programms, als dessen Kommissar ich für die Sicherstellung der erforderlichen Finanzmittel verantwortlich war, publik wurde. Später war ich tätig als Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident eines US-Wirtschaftsinstitutes, das sich mit den Auswirkungen von Wirtschaftsblöcken auf die Einzelvölker beschäftigte. In diesen meinen Aufgaben war ich präsent bei zahlreichen Meetings und Verhandlungen in den USA, welche die Geburt des IPCC, des späteren Weltklimarates zur Folge hatten.
So kam ich dort an, wo im großen Amerika, in den USA, der größten Wirtschaftsmacht der Erde, beschlossen wurde, das allergrößte von Menschenhirn je erdachte Geschäft, das „Geschäft mit der Klimakatastrophe“ vorzubereiten.

Der Auftrag des Weltklimarates, des IPCC kann durch nichts besser dargestellt werden, als durch die Erinnerungen eines Insiders : „Die Lüge der Klimakatastrophe“ 7.Auflage



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